Montag, 12. Februar 2018

12 von 12 im Februar 2018

Ho Narro! Heute ist Rosenmontag und wir haben noch die ganze Woche Ferien. 

Im Ferienmodus schlafen wir lange und dann frühstücken wir alle gemeinsam. Ich habe Lust auf Farbe und decke heute den Tisch mit unserem roten Punkte-Geschirr von Green Gate, das ich sonst nur im Sommer verwende. Es gibt Brot und Porridge aus Hafer- und Weizenkleie.


 
Ich habe uns endlich einen Motivstanzer* für Kreise gekauft, mit dem wir zu Fasching ratz fatz viele bunte Riesenkonfetti ausgestochen hatten, die wir dann mit Tesaröllchen am Fenster befestigt haben.



   
Der Liebste fährt dann zur Arbeit, ich verabschiede ihn an der Haustüre. Dort hängt gerade mein Kranz aus Zweigen, der zur Zeit am Blog der am häufigsten aufgerufene Post ist.



  
Die Sonne scheint und taut den in der Nacht gefallenen Schnee. Ich drehe eine Runde im Garten und freue mich über die ersten geöffneten Krokusblüten. Interessanterweise blühen zuerst die in den Rasen gepflanzten.


























Am Amberbaum kann ich die ersten grünen Knospen entdecken. Ich möchte eigentlich eine Blumenschale bepflanzen, aber bei kapp 2°C gehe ich schnell lieber wieder in die warme Stube.



 
Ich freue mich über Kommentare am Blog zu meinem gestrigen Storchen- Post und lese Mails. Ja, meine Buchung für eine Ferienwohnung in Hamburg zu in den Osterferien wurde bestätigt, das freut mich sehr. Ich hatte sehr lange schon nach einer solchen Wohnung gesucht. Zum ersten Mal habe ich über Airbnb gebucht.


























 
Der kleine Bruder tut es seiner Schwester nach und zeichnet auf dem iPad.



  
Der erste kräftige Graupelschauer geht nieder. Nachher ist alles weiß. Der kleine Bruder meint, der Graupel sieht aus wie Puderzucker. Stimmt irgendwie. So geht es dann den restlichen Tag weiter, Graupelschauer wechseln sich mit Sonne ab.

 
Hausarbeit muss auch in den Ferien sein. Ich sortiere Wäsche und stelle eine Maschine an. Ich räume die Spülmaschine aus und wieder ein und lasse sie laufen. Der Jüngste will eigentlich am frühen Nachmittag zur Kinderbelustigung im Ort, aber da die gewöhnlicherweise im Freien stattfindet, rate ich ihm bei dem Wetter davon ab. Zum Tee mache ich einen schnellen Faschingskuchen. Ich backe einen einfachen Rührteig, den ich dann noch bunt verziere. Die Kids sind begeistert.


  
Der Jüngste möchte ein Foto von seinem Zaubergas- Ballon haben, der hält nämlich schon seit fünf Tagen. Verrückt, das hatten wir noch nie. Kennt das jemand von euch?


 
Dann heißt es Sofa-Zeit: Lesen, faulenzen, spielen und Olympia gucken. Und ja, die Winterdeko ist verschwunden, ich mag es gerade bunt.


Als der Liebste mit dem Rad von der Uni kommt, ist es draußen ziemlich glatt. Da sieht der Himmel so aus: 






  
Der Liebste fährt dann für den Wocheneinkauf nochmal mit dem Auto los. Die Teenietochter begleitert ihn, sie steigt gerade auf Vegane Ernährung um und möchte noch spezielle Lebensmittel suchen. Vorher müssen sie noch die Autoscheiben von Eis und Schnee befreien. Brrr, bin ich froh, dass ich nicht mehr raus muss.

Ich räume derweil die Küche auf und helfe dem Jüngsten beim Aufräumen seines Zimmers, was zu ewigen Diskussionen und sogar Tränen führt, weil er nichts wegwerfen kann.

Ich bereite Pfannkuchenteig und einen Salat zu und als die Einkäufer zurück sind und alle Einkäufe verräumt sind, gibt es zur Feier des Tages Mini- Pfannkuchen (herzhaft belegt und süß), die wir gleich am Tisch mit diesem praktischen Gerät* backen.

Nachher spielen wir noch zusammen Heimlich & CO*, für uns Eltern fast schon ein Klassiker und Spiel des Jahres von 1986. Nachher schauen wir eine interessante Dokumentation über die Geschichte des Karnevals in Deutschland in der ZDF-Mediathek.


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Sonntag, 11. Februar 2018

Zurück

Gestern morgen weckte mich der Liebste mit den Worten: "Es sind zwei Besucher da!" Ich war überrascht. Wir erwarteten niemanden. Wer sollte das sein, wen meinte er? Der Liebste war schon beim Bäcker gewesen und hatte die beiden auf dem Feld hinterm Haus entdeckt: Die Störche sind zurück. 
 
Letzte Woche hatte der Liebste und der kleine Bruder bereits einen Storch auf dem Horst beim Campingplatz gesehen. Nun ist auch schon seine Partnerin eingetroffen. Sie ist beringt.

Gestern wurde ein Teil des Feldes gepflügt. Der Traktor störte die Störche nicht, im Gegenteil, suchten sie besonders in seiner Nähe den gerade gepflügten Acker ab. Die beiden staksten im Regen und Schneegriesel übers Feld und suchten Nahrung. Den ganzen Tag und auch heute wieder konnten wir sie dort vom Fenster aus beobachten. 
 
Hoffentlich wird es bald wieder wärmer. 














































Samstag, 10. Februar 2018

Zu Fuß unterwegs [Tell a story]

Zu Emmas Wochenthema sind mir spontan unsere Bergwanderungen eingefallen. Hoch hinauf auf die Berge kommt man nämlich in den meisten Fällen nur zu Fuß
 
Man muss sich die Gipfel quasi erarbeiten, denn solch ein Aufstieg kann (gerade im Sommer) ganz schön anstrengend und schweißtreibend sein. Aber hinterher wird man mit einer fantastischen Aussicht belohnt.

Seit wir hier am Bodensee leben, haben wir die Bergwelt für uns (neu) entdeckt. (Ich selbst bin ja schon als Kleinkind von meinen Eltern im Urlaub auf Österreichische Berge geschleppt worden). Die Bodenseehausberge* im Appenzellerland und im Toggenburg (Schweiz) und in Vorarlberg (Österreich) zählen seitdem bei gutem Wetter zu unserem Tagesausflugszielen. Da hatten wir schon viele schöne gemeinsame Erlebnisse.

Gute Bergschuhe gehören deshalb zur Ausstattung von uns allen, auch schon als die Kinder noch klein waren. Für den Liebsten und mich sind es außerdem ein Wanderrucksack und Hiking-Stöcke. Und gutes Kartenmaterial gehört auch dazu. 

Unseren hier am Bodensee geborenen Jüngsten haben wir schon mit ein paar Wochen im Tragetuch und später in der Krakse auf die Berge mitgenommen. Und schon bald hat er erste Schritte dort gemacht und ist inzwischen ebenfalls ein begeisterter Gipfelstürmer.
 






















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Freitag, 9. Februar 2018

Schmotziger Dunschtig

Mit dem Schmotzigen Donnerstag beginnt in der schwäbisch-alemannischen Fastnacht die eigentliche Fastnachtszeit. Schmotzig bedeutet „fettig". Der Name kommt daher, dass an diesem Tag gerne Fettgebackenes, wie Fasnetsküechle oder Fasnachtskiechli gegessen werden.
  
Gegen 5:30Uhr werden wir durch die laute Musik vom Narrenwagen zum ersten Mal geweckt. In der Nacht hat es geschneit und als der Jüngste mit den Nachbarkindern das Haus als Ritter verkleidet Richtung Schule verlässt, sind die Straßen noch weiß. 

Nach einer Stunde feiern, wird die Schule dann von den Narren befreit und die Lehrerinnen werden "gefesselt". Das gleiche passiert dann nochmal im Kindergarten. Alle treffen sich später im Narrenzelt wieder. Dort gibt es ein kleines Programm.  Mit der großen Tochter besuche ich dieses "Event" (wahrscheinlich zum letzten Mal), denn wir möchten die Aufführungen der einzelnen Klassen sehen.

Passend zum diesjährigen Faschingsthema "Great Britain" gehe ich als Telefonzelle, ein T-Shirt mit Handmade- Applikation hatte ich bei Ebay entdeckt:-)Der kleine Bruder konnte sich lange nicht so richtig für eine Verkleidung entscheiden, Anfang der Woche habe ich dann endlich Stoff gekauft und ihm schließlich am Mittwoch noch ein Outfit als englischer Ritter genäht.

Die Darbietungen der vier Klassen der Grundschule und des Kindergartens werden jeweils wiederholt. So wird das Ganze ein bisschen verlängert. Nach dem Applaus wird drei Mal "Ho Narro"gerufen. Die Lehrerinnen sind als englische Teebeutel verkleidet und tragen eine Cup of Tea auf dem Kopf. Das orginelle Outfit und ihr Tanz gefallen mir richtig gut, leider sind meine Fotos nicht gut geworden.
 
Bei der anschließenden "Schülerspeisung" isst der kleine Bruder dann noch eine Wurst und ich unterhalte mich mit Bekannten und suche nach "Englischer Verkleidung". Aber zum lange Draußenbleiben sind wir zu dünn an.
 
Zurück zuhause machen wir dann noch schnell ein paar Fotos hinterm Haus. Sie erinnern ein bisschen an einen Märchenfilm. Der Prinz, ähm der edle Ritter in der weißen Landschaft. Ich finde, das hat was. Fehlt nur noch das Pferd:-)
  
Nachher schauen wir dann zusammen, weil er gerade so gut passt, den Film Der Brief für den König*. Nachmittags will der kleine Ritter dann aber noch mal rausgehen, um beim Aufstellen des Narrenbaums zuzuschauen. Ich verfolge das Spektakel von unserem Badfenster aus.
    
Als der Jüngste wieder da ist, sind die Fasnetsküchle fertig. Ich habe sie in der Pfanne gebacken. Außerdem hat uns die Große bunte Amerikaner zubereitet. Da können wir es uns richtig gut gehen lassen. Der kleine Ritter hat viel Spaß mit einem mitgebrachten gasgefüllten Luftballon.
    
Ach ja, wir haben jetzt Ferien. Noch die ganze nächste Woche. Hierzu wurden mal wieder alle beweglichen Ferientage zusammengelegt. Da wir nicht im Fasching aktiv sind und der Liebste arbeiten muss, ist das für uns nicht optimal. Aber wir haben uns ein paar nette Aktivitäten vorgenommen, werden aber einfach schauen, worauf wir Lust haben. Dem kleinen Bruder habe ich zum Ferienbeginn nun den dritten Band der entzückenden Muskeltierreihe gekauft: Die Muskeltiere und Madame Roquefort*. Die ersten beiden Bände hat er regelrecht verschlungen.

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Dienstag, 6. Februar 2018

Heute entdeckt


Insel Mainau, Staudengarten



Lustige Filzgesichter


Sind diese Filzgesichter nicht toll? Eine Freundin hat solche in ihrem Filzkurs mit Kindern gewerkelt und wir mussten sie nachmachen:-)

Ich finde sie eine schöne Idee für die Faschingszeit, als Glasuntersetzer oder einfach zum Aufhängen ins Fenster.

Und vielleicht schaffe ich es ja mal irgendwann, eine kleine Anleitung dazu zu schreiben. 




verlinkt bei Creadienstag

Montag, 5. Februar 2018

Unser Wochenende






  
Musikalisch beschwingt geht es am Freitag Abend für uns los. Mit unserem Besuch, dem Bruder des Liebsten, der auch der Pate unserer Großen ist, fahren wir in die Innenstadt. Dort treffen wir uns mit der Großen und gehen zuerst im DOM eine Kleinigkeit zu Abend essen.

Anschließend besuchen wir den vom Jazzclub veranstalteten 13. Jazzgipfel der Bands der vier Konstanzer Gymnasien, bei dem die Große mitwirkt. Sie besucht zwar nicht mehr das Gymnasium, darf aber trotzdem noch in ihrer Band mitspielen. So kommen wir nochmal in den Genuss eines tollen Abends mit Lifemusik von vielen jungen Talenten in einem breiten musikalischen Spektrum.
 
Special guest ist diesesmal der aus Konstanz stammende Multi-Instrumentalist und Komponist STEFFEN SCHORN. Er präsentiert mit den Gipfel-Bands seine in Workshops erarbeiteten Stücke und tritt auch als Solist mit den jeweiligen Schul-Bands auf.   


 
In den Nächten ist es frostig kalt. 
Samstag nach dem Frühstück muss unser Besuch leider schon wieder fahren. Wir erledigen Liegengebliebenes und nachmittags zieht es mich in den Garten. Ich harke Laub und schaue nach den ersten Blüten.
Zum Tee lassen wir uns selbstgebackene Zimtschnecken schmecken. 
Abends beobachten wir einen Traktor, der das hintere Feld pflügt.

































  
Am Sonntag ist der Himmel aufgelockert und wir unternehmen einen Spaziergang an den See. Am Lieblingsstrand genießen wir den Blick übers Wasser und sammeln Muscheln.
Auf dem Rückweg halten wir auf den Wiesen Ausschau nach dem Storch, den der Liebste, unser Besuch und der Jüngste freitags auf dem Nest beim Campingplatz gesehen haben. Wir entdecken ihn nicht. Ob er wegen der Kälte nochmal umgekehrt ist?










Samstag, 3. Februar 2018

Ruhepol [Tell a story]

Lange musste ich über dem Thema grübeln. Was ist für mich/ in meinem Leben ein ruhender Pol?

Ist es das Sein in der Natur? So ist es wohl und insbesondere das Arbeiten in meinem (immer zu kleinen) Garten.

Das in der Erde buddeln und an der frischen Luft vor mich hinwerkeln, das säen, pflanzen, pflegen und ernten, während die Gedanken kreisen, lässt mich oftmals abschalten, Atem holen und zur Ruhe kommen. Es erdet mich in wahrsten Sinne des Wortes.
 
Und das gilt natürlich auch für das Relaxen auf der Terrasse und im Hängesitz, wenn ich die Blütenpracht genießen kann, oder während des Sommers im schattenspendenen Weideniglu.

 










verlinkt bei Emmas Ruhepol- Sammlung
 

Freitag, 2. Februar 2018

Dieser Moment...


Ein Foto, keine Worte, ein Moment der Woche eingefangen.
Ein einfacher oder besonderer Moment, den ich festhalten, genießen und erinnern will.

für den kleinen Bruder und für mich: Zum letzten Mal eislaufen mit der Schule

Donnerstag, 1. Februar 2018

Hallo Februar!

Im Februar möchte ich 
  
die Klasse des kleinen Bruders zum Eislaufen begleiten (heute)
Besuch bekommen (auch heute)
den Konstanzer Jazzgipfel besuchen
dabei die Große mit ihrer Band spielen hören
eine Bändelegirlande zu Fasnet nähen  

wohl zum letzten Mal am "Schmotzgen" ins Narrenzelt gehen
 Faschingsküchle und bunte Amerikaner backen
die freien Tage mit den Kindern verbringen
unbedingt Die kleine Hexe im Kino anschauen
in der Bodensee- Therme relaxen 

vielleicht nochmal in die Schneeberge fahren
ein Gespräch mit dem Ergotherapeuten des Jüngsten haben
gerne mal wieder zum Fastenfunken gehen
den kleinen Bruder in der Waldorfschule anmelden
einen Handspezialisten aufsuchen

für eine erneute Amtszeit im Vorstand des Fördervereins der Grundschule kandidieren
die BUND- Spechte in den Wald begleiten
hoffentlich wieder eine eigene Naturkinder- Gruppe haben
mit den ersten Sämereien beginnen
mich über die Frühblüher im Garten freuen