Mittwoch, 3. Juni 2015

Unser Hollerbusch

Der Holunder (oder Holler, wie man hier sagt) blüht bereits kräftig und das Tolle daran, er steht neben unserer Haustüre.

Der schwarze Holunder galt früher als perfekter Hausbaum, denn er hatte einen guten Ruf: Er sollte schwarze Magie und Hexen abwehren können, vor Feuer und Blitzeinschlag schützen und unter ihm sitzende Hausbewohner davor bewahren, von Mücken gestochen und von Schlangen gebissen zu werden. 
Außerdem sollen im Holunder die wohlgesonnenen Hausgeister wohnen, deshalb sagt der Volksmund, dass man vor jedem Hollerbusch den Hut ziehen soll.

Ob ich mir den Holunderbusch deshalb für unseren Vorgarten ausgesucht habe? Nun, jedenfalls mag ich seine Blüten und die Beeren. Sie sind hübsch anzusehen, wir mögen Holunderblütensirup und ich verarbeite besonders die Beeren zu einem feinen Gelee. Aber dafür alleine habe ich ihn nicht gepflanzt, denn hier im Wald und Feld gibt es einige Hollunderbüsche zum Beernten.



Kommentare:

  1. Wunderschön wie es vor Eurem Haus schon blüht! Bei uns dauert es mit den Blüten noch ein wenig. Aber ich hoffe, dass ich es dann vielleicht auch mal schaffe, zumindest Sirup zu machen.

    Herzliche Grüße,
    Maike

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  2. Oh, ich liebe Holunder. Ich hab schon Holunderblütengelee und -sirup gemacht. Hm, lecker. Und in meine Rhabarberkonfitüre kommen auch Holunderblüten rein (bzw. die Blüten werden über Nacht in Sekt eingelegt und dann abgeseiht zum Rhabarber gegeben. Ich habe übrigens nach Deinen Rezepten den Rhabarber- und den Zitronenmelissesirup gemacht. Schmecken beide sehr gut, danke für's Rezept. Den Zitronenmelissesirup werde ich noch mal machen, wenn sie nachgewachsen ist. Der schmeckt wirklich toll.
    Liebe Grüße
    Carmen

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