Montag, 24. Juli 2017

Juliwochenende

Übers Wochenende ist unsere Große mit ihrem Orchester in München.
Für mich beginnt das Wochenende am Freitag mit einem spannenden Leseabend für die Viertklässler zum Ende ihrer Grundschulzeit, den ich mit meiner Kollegin in der Schulbücherei veranstalte. 

Wir lesen das Buch Max und die wilde Sieben* vor, das bei den Kindern, auch wegen seiner lässigen Sprache, sehr gut ankommt. Zwischendurch stärken wir uns am bunten Buffet, für das die Eltern wieder leckere Sachen mitgegeben haben. 
Als es dunkel wird, beginnt es zu donnern und blitzen, das macht es für die Kinder erst richtig spannend. Und als dann noch plötzlich der Strom ausfällt und wir im Stockdunkeln sitzen, sind sie ganz aus dem Häuschen und schreien vor Aufregung. Mit dem Licht des Handys lesen wir weiter, bis die ersten Kinder abgeholt werden. In Konstanz und dem ganzen Bodanrück fällt für eine Stunde der Strom aus. Diesen Leseabend werden wir sobald nicht vergessen. 


Am Samstag ist das Gewitter durchgezogen und es ist wieder sonnig. 

Nach einem guten späten Frühstück besteige ich in Dingelsdorf das Kursschiff nach Überlingen. Ich genieße die leichte Brise, den Geruch nach See und die Weite auf dem Wasser. Nun hat die Haupturlaubszeit begonnen und auf der 80 Jahre alten "Schwaben" tummeln sich viele Passagiere. 
In Überlingen mache ich erst ein paar Besorgungen und mische mich dann unter die Einheimischen und Gäste, die das Promenadenfest besuchen. Ich kaufe mir eine Waffeln und schlendere über den Kunsthandwerkermarkt. So richtig Spaß macht mit das alleine aber nicht, obwohl es viele nette Stände gibt. 
Bei einem Eis warte ich auf die Abfahrt des Schiffes, und finde dann beinahe keine Sitzplatz auf dem Freideck mehr, denn diesmal ist es so richtig proppevoll. Ich überlege schon, wieviele Passagiere so ein Schiff wohl schafft.

Der Liebste arbeitet und hilft auch dem kleinen Bruder bei der Fertigstellung eines Büchleins über den Feuersalamander für die Schule. Der kleine Bruder geht dann noch mit Freunden schwimmen. Ich räume auf und sortiere dann das gesammelte Material von meiner Weiterbildung und hefte alles in Ordnern ab. Zum Aufhübschen habe ich mir schöne Ordnerrücken* gekauft.










Den Sonntag verbringen wir zuhause. Der Liebste muss arbeiten, der kleine Bruder spielt und schreibt weiter an seinem Büchlein, das Tochterkind kommt nur zum Essen aus ihren Bett und ich werkle im Garten. Als die Dämmerung einsetzt, sehen wir "unseren" Igel. Wie schön, er ist noch da! Nachts gibt es wieder Gewittergüsse. 
Noch drei Tage Schule.





























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1 Kommentar:

  1. Ein tolles Wochenende!
    Auch wenn du allein warst,
    hört sich das alles recht gut an ;-)
    Hier bei uns kreist auch ständig der Rotmilan
    und eine Krähe hinterher und attakiert ihn permanent.
    GAnz liebe Grüße
    Melanie

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