Dienstag, 18. Februar 2014

Selbstgemachte Kinderknete

Der kleine Bruder brauchte eine neue Beschäftigung. Er knetet für sein Leben gern, also haben wir heute mal wieder ungiftige geschmeidige Spielknete selbstgemacht. Damit ist der Spielspaß für die nächste Zeit garantiert und auch die große Schwester kann nicht widerstehen:-)  Genauso haben wir übrigens auch für die Kleinkindergruppe die Knetmasse zubereitet, weil völlig ungiftig, falls doch mal was davon in den Mund wandert:-) 
Im Netz finden sich viele Rezepte für Kinderknete. Falls jemand noch keines kennt, habe ich hier unser Rezept nochmal aufgeschrieben:


Zutaten:

400 g Mehl
150 g Salz
2 EL Zitronensäure
400 ml kochendes Wasser 
3-4 EL Speiseöl
evtl. Natur- oder Lebensmittelfarbe


In einer Schüssel die trockenen Zutaten gut vermischen, das kochende Wasser, das Speiseöl und, wenn gewünscht, Lebensmittelfarben oder Naturfarben aus färbenden Lebensmitteln (z.B. Rote Beete, Spinat, Blaubeeren ) dazugeben und alles mit den Händen zu einem glatten Teig kneten, fertig ist die Knetmasse. Je nach gewünschter Festigkeit etwas mehr Mehl dazugeben.
In einer luftdicht verschlossenenen Dose, hält sich die Knete einige Monate. Sollte die Knete doch mal zu trocken werden, einfach etwas Wasser hinzufügen.

Tipp: Die Knete eignet sich auch prima als kleines Geschenk oder als Mitgebsel beim Kindergeburtstag!





Kreatives findet ihr heute wieder beim Creadienstag und bei Linkyourstuff! Habt einen schönen Abend!

 

Montag, 17. Februar 2014

Ein Anliegen

Ab dem Sommer 2015 können sich freiberuflich tätige Hebammen in Deutschland nicht mehr für ihre Berufsrisiken versichern. Für die Hebammen bedeutet dies das berufliche Aus, denn ohne Versicherung dürfen sie nicht arbeiten. Nach Bekanntwerden dieser Ungeheuerlichkeit letzte Woche, geht eine wahre Welle der Solidarität durchs Netz. Auf einigen Blogs wurde darüber bereits berichtet. Genaueres findet ihr dort!
Ich selbst wurde, nach meinen Kaiserschnitten (eine Geburt zu Hause oder im Geburtshaus war mir leider nicht vergönnt), während der Wochenbettzeit zu Hause von einer freiberuflichen Hebamme betreut, das war für mich als junge Mutter sehr wichtig. Ganz besonders viel bedeutete mir diese Betreuung bei meiner zweiten Tochter. Im Krankenhaus hatte ich keine wirkliche Hilfe beim Stillen, dort wurde mir geraten zuzufüttern. Als ich zuhause war, hat mich meine Nachsorge-Hebamme beim Stillen sehr gut angeleitet und unterstützt. Dank ihrer konnte ich meine drei gesunden Kinder jeweils ungefähr zwei Jahre lang stillen; das war eine ganz besondere Zeit für uns. 

Es wird einige Protestaktionen geben, zu einer ersten Unterschriften-Aktion gehts hier entlang. Bitte unterschreibe, wenn du auch willst, dass Frauen weiterhin die Möglichkeit zur Unterstützung durch eine freiberufliche Hebamme bei Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett haben können! Wenn genug Menschen protestieren, muss Gesundheitsminister Gröhe reagieren. Hilf bitte mit, die Petition noch weiter zu verbreiten! Danke!

































































Sonntag, 16. Februar 2014

Sonntagsfreude: Zusammensein

Besuch bekommen, Zusammensein mit den Lieben, nachdem wir uns seit dem Sommer nicht mehr gesehen haben, spazieren gehen, gemeinsam am Tochter-Grab arbeiten, die Baugrube besichtigen und abends fein essen gehen, all das ist heute unsere Sonntagsfreude. Auch wenn der Tag, wie immer, viel zu kurz war. 



























Sonntagsfreuden, nach einer Idee von Maria von Kreativberg



Samstag, 15. Februar 2014

Freitagsblumen zum Samstagskaffee

Gestern gekauft und in einem schlichten weißen Topf arrangiert, schmücken die zartrosa Tulpen kombiniert mit kleinen Magnolienzweigen heute unseren Esstisch. Bisher habe ich mir nur weiße Blumen gekauft, aber gestern war es mir nach etwas mehr Farbe, die ich aber weiterhin mit weiß kombiniert habe. Mit kräftigen Schritten geht es ja auch auf Fasching zu, da darf es hier jetzt gerne ein bisschen bunter werden.




   
Meinen frühlingsfrischen Strauß schicke ich noch schnell zu den Freitagsblumen!

Strukturierter Himmel

Gestern morgen hat mich der Himmel fasziniert. Der komplette Himmel war mit einem feinen Muster überzogen. Struktur, wo hin man schaute.




    

Meinen Himmel schicke ich zur himmlischen Sammlung der Raumfee!

Habt einen feinen Samstag!


Freitag, 14. Februar 2014

Schulterblick

Bilder unserer Woche:

Frühlingsgefühle

Aprilwetter

Frischgepflügt



Mondliebe

Schmerzbehandlung

Regenkristalle

Kartenfreude



































      

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!



Donnerstag, 13. Februar 2014

Eisig

Weitgefehlt. Von Eis und Schnee keine Spur. Nur im November war hier am Bodensee mal Frost. Deshalb habe ich das Thema der Fotochallenge auch mal noch etwas anders interpretiert, denn heute kam Post vom anderen Ende der Welt. Dort ist gerade Sommer und da ist so ein eisiges Vergnügen genau das Richtige :-) 








   
Mehr eisige Bilder findet ihr dort!


Mittwoch, 12. Februar 2014

12 von 12 im Februar `14

Jeweils am 12. eines Monats macht man Bilder seines Tages und zeigt zwölf davon im Blog. Das ist 12 von 12. Hier also meine 12 Bilder des 12. Februar:


Nüchtern zur (regelmäßig fälligen) Blutentnahme gehen



























Beim Bäcker frische Brötchen mitnehmen und einen Blick auf den See werfen



























Zu Hause mit dem Liebsten ein spätes Frühstück genießen



























Hausarbeit erledigen und noch schnell die neuen Stoffe bügeln und zuschneiden 



























Den kleinen Bruder vom Bus abholen, er war mit den "Vorschulkindern" heute dort ("Mama, das kenn ich doch schon alles...")



























Auf dem Heimweg mit dem kleinen Mann Schneeglöckchen entdecken, juchu!



























Nachmittags will der Jüngste wieder in die Kita, wir kommen an unserem Schwimmbecken vorbei, aber für ein Bad ist es leider noch zu kalt:-)



























Ich nutze das frühlingshafte Wetter und spaziere zu "meinem" Baum.



























Zurück zu Hause bemerke ich die Geige, die das Tochterkind vergessen hat zum Unterricht mitzunehmen. So folgen einige Telefonate, bis ich die Lehrerin erreiche, die eine Ersatzgeige ausleihen kann.
 


























Im Garten wuchte ich die Wurmfarm in die Sonne, schaue nach den ersten grünen Trieben und suche etwas frühlingsfrische Deko für die Terrasse zusammen ...



























... was meinem seit Tagen schmerzenden Rücken nicht gut tut: Also ab aufs Sofa, zwischendurch schleppe ich mich noch kurz zur Kita und setze einen Hefeteig an.



Als alle daheim sind gibt es Pizza. Den Rest des Abends werde ich jetzt wohl auf dem Sofa verbringen.








  
Habt einen schönen Abend! Mehr 12 von 12 könnt Ihr dort anschauen!

So ganz anders war unser 12. Februar vor einem Jahr.

Dienstag, 11. Februar 2014

Ruck-Zuck-Herzgirlande

Aus verschiedenen Papierresten lässt sich ganz flink eine kleine Deko zaubern. Egal ob zu Valentinstag, zu Muttertag oder einfach mal so, eine herzige Girlande kommt immer an und ist blitzschnell gebastelt.


Dazu einfach mit Hilfe einer Schablone ein paar Herzen auf Tonpapier (z.B. glanz, matt, hologramm, natur) aufzeichnen, diese ausschneiden (oder von den kids ausschneiden lassen) und in der gewünschten Reihenfolge mit der Nähmaschine aneinander nähen. Dabei zwischen den Herzen einen ungefähr gleich großen Abstand lassen. Am Anfang und Ende der Kette den Faden überstehen lassen und mit Maskingtape am Fenster oder einer Wand aufhängen. Fertig!
































Beim Creadienstag und bei Linkyourstuff findet ihr heute wieder viele kreative Ideen! Habt einen schönen Valentinstag!



Montag, 10. Februar 2014

Bagels, yeah !!!!!

Während unseres Jahres in Minneapolis/Minnesota/USA (damals noch ohne kids) haben wir sie kennen und lieben gelernt: warme, fluffige, einfach köstliche Bagels! Es gab sie in verschiedenen Sorten, unsere Favoriten war "plain"(pur) und  "cinnamon-raisin" (mit Zimt und Rosinen).
Zu meiner großen Freude habe ich bei usa-kulinarisch.de ein Rezept dafür entdeckt und uns fürs Wochenende welche selbstgemacht. Das Formen und Blanchieren ist schon recht aufwändig, aber man kann sie gleich in größerer Menge backen und davon welche einfrieren. Kurz aufgetoastet schmecken sie nach dem Auftauen herrlich - die Sorte "plain" z.B. mit Frischkäse, Schnittlauch, Kochschinken oder Lachs und die Zimt-Rosinen-Bagel schlicht mit Butter oder der Lieblingsmarmelade.









Nostalgie pur! Und weil wir davon soooo begeistert sind, habe ich hier gleich mal aufgeschrieben, wie ich sie gemacht habe.

Selbstgemachte Bagels 
(ergibt ca. 16 Maxibagel, je zur Hälfte "plain" und "cinnamon-raisin")

Zutaten:
1000 g Mehl
1Würfel frische Hefe oder 2 Pakete Trockenhefe (je 7 g)
3 EL Zucker
2 TL Salz
4 EL Öl
600 - 640 ml lauwarmes Wasser
und für die Zimt-Rosinen-Bagel:
1 EL Zimt
100 g Rosinen

Sonstiges:
Backpapier für das Backblech
1 EL Honig für das Kochwasser
evtl. 1 Ei, geschlagen, zum Bestreichen

Zubereitung:
Aus Mehl, Hefe, Zucker, Salz, Öl und zunächst 600 ml Wasser mit einem elektrischen Handrührgerät (Knethaken) oder in einer Küchenmaschine zu einem elastischen Teig kneten. Das kann durchaus 10 Minuten dauern, bis der Teig stabil ist und nicht mehr weich oder klebrig. Ist er zu fest und lässt er sich schlecht verarbeiten, etwas weiteres Wasser hinzu geben. 
Die Teigmenge halbieren und in eine Hälfte die Rosinen einarbeiten.  Zuletzt Zimt auf die Arbeitsfläche geben und diesen grob in den Rosinen-Teig einarbeiten, so dass noch einige Schlieren zu sehen sind. Die Teige in zwei Schüsseln  etwa 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen sichtbar vergrößert hat.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Von den Teigen jeweils 100 Gramm schwere Portionen abwiegen, diese zu Kugeln und dann zu Bageln formen: Einen Kochlöffelstiel durch die Mitte der Kugel bohren und das Loch durch kreisende Bewegungen in der Luft erweitern. Es soll etwa 4 cm groß sein. Die Bagel mit ausreichendem Abstand (da sie noch aufgehen), nebeneinander auf das Blech legen und die Teiglinge wieder eine Stunde gehen lassen.

Den Backofen auf 180°C (Umluft 150°C) vorheizen. In einen breiten Topf zur Hälfte Wasser füllen, den Honig dazugeben und alles leicht zum Kochen bringen. Jeweils zwei "Rohlinge" mit der Unterseite nach unten (ganz vorsichtig, damit sie nicht zusammen fallen!) in das kochende Wasser legen, etwa 30 bis 60 Sekunden ziehen lassen, behutsam umdrehen und nochmals ziehen lassen. Mit einer Schaumkelle oder einem Pfannenwender herausnehmen, kurz abtropfen lassen und wieder auf das Blech setzten. Evtl. mit geschlagenem Ei bestreichen. Auf dem mittleren Einschub des Backofens etwa 20 Minuten hellbraun backen.

Auf einem Rost abkühlen lassen und möglichst frisch verzehren. Yummy! Am nächsten Tag kann man die Bagel gut durchschneiden und an den Schnittflächen auftoasten.

Tipp: Wenn einem die Teiglinge beim Hineingeben ins Wasserbad zusammen fallen, kann man das Backpaper unter den gegangenen Rohlingen in Streifen schneiden und damit die Bagel in den Topf heben. Das Papier lässt sich im Wasser ganz leicht abziehen.



    

Sonntag, 9. Februar 2014

Sonntagsfreude: Weitblick

Diese Woche haben wir uns, an dem einzigen schönen Tag mit beinahe frühlingshaften Temperaturen, statt um den See herum zu fahren, eine Überfahrt mit der Autofähre gegönnt. Drüben haben wir vor unserer Bemusterung noch eine Abstecher nach Heiligenberg gemacht. 
Das Dörfchen mit dem gleichnamigen Schloss  liegt auf einem Hochplateau (730m) und bietet eine traumhafte Aussicht (vorausgesetzt das Wetter spielt mit:-) über das Schwabenländle bis hin zum Bodensee und auf die im Halbrund ausgebreiteten nahen Alpen, vom Allgäu über das österreichische Vorarlberg, den schweizerischen Alpstein und die Churfirsten bis hin zu den Glarner und Berner Alpen.
Das Schloss des Hauses Fürstenberg ist ein "Renaissance Juwel", das in den Jahren 1560 bis 1575 von einer spätmittelalterlichen Burg zu einem Renaissance-Schloss umgebaut wurde. Es kann besichtigt werden.

Warten auf das Ablegen

auf der Autofähre


Blick zurück nach Staad


Anlegen in Meersburg

Schloss Heiligenberg

Berge soweit das Auge reicht






Blick gen Heimat

























Auf der Rückfahrt













































Sonntagsfreuden nach einer Idee von Maria von Kreativberg: Am Sonntag einen Blick auf die vergangene Woche richten: Bilder, Worte, Gedanken, die ein Lächeln ins Gesicht zaubern, einfach gut tun oder ohne große Erklärung schlicht und einfach eine Sonntagsfreude sind.