Donnerstag, 14. Juli 2016

Tosende Wasser: Radtour zum Rheinfall

Am vorletzten Wochenende haben wir einen Ausflug an den Hochrhein unternommen. Wir wollten den Rhein und insbesondere den Rheinfall mal bei Hochwasser erleben. 

Wir hatten die Räder dabei, parkten auf dem großen Parkplatz bei Gailingen und begannen von dort unsere Radtour. 

Eine alte gedeckte Holzbrücke überspannt dort den Rhein und verbindet den Ort mit dem Schweizerischen Diessenhofen. Es ist die einzige vollständig erhaltene Holzbrücke am Hochrhein und zählt zu den heute seltenen Pfahljochbrücken
Bedingt durch das Hochwasser kann das Bauwerk von den Schiffen der Schifffahrtsgesellschaft zur Zeit nicht passiert werden. Die Fahrgäste müssen die Brücke zu Fuß umgehen, um auf der in Fahrtrichtung gelegenen Seite in ein anderes Schiff einzusteigen.




























Wir folgen dem Radweg, der uns zeitweise am Fluss entlangführt, dann wieder durch Wald oder reife Kornfelder. 
Unterwegs geht der Blick immer wieder aufs Wasser und die mit ziemlicher Geschwindigkeit stromabwärts fahrenden Boote und Kanus.









Mehrmals überschreiten wir dabei die Grenze und durchqueren die Ex-/Enklave Büsingen, eine Staatspolitische Kuriosität, da sie politisch zu Deutschland aber wirtschaftlich zur Schweiz gehört.
 
Wir passieren Schaffhausen mit Burg und eine Schleuse.




































Dann überqueren wir den Rhein und es geht linksrheinisch weiter  durch einen Wald bis gegenüber von Neuhausen der Weg steil ansteigt und wir uns schon bald im Touristenrummel bei Schloss Laufen wiederfinden. 




























Wir schließen die Räder ab, mischen uns unter die Touristen aus aller Welt und kaufen Eintrittskarten. Dann wandern wir die Wege hinunter ganz in die Nähe des berühmten Wasserfalls.
Dort auf den Aussichtsplattformen stehen wir beinahe im Wasser, die Gicht spritzt uns ins Gesicht. Das Rauschen der tosenden Wassermenge ist ohrenbetäubend und die Gewalt des Wassers ganz schön faszinierend.













Ich habe ein kleines Filmchen gedreht, das die Gewalt des Wassers verdeutlicht: 





Später geht es auf dem gleichen Weg, den wir gekommen sind, zurück. Alternativ kann man auch am anderen Ufer entlang fahren.

Die Tour ist insgesamt etwa 26 km lang.







Mittwoch, 13. Juli 2016

Wimpelgirlande zum Abschied

Das Schuljahr neigt sich dem Ende entgegen, schon bald hat der kleine Bruder die ersten beiden Schuljahre hinter sich und muss sich von seiner allerersten Klassenlehrerin verabschieden. 

Für die Lehrerin, die die Klasse in dieser Zeit liebevoll begleitet hat, haben wir eine bunte Wimpelgirlande gebastelt. 


Dazu haben wir Wimpel aus Tonkarton in unterschiedlichen Farben ausgeschnitten und jedes der 20 Kinder aus der Klasse hat einen Wimpel gestaltet, ganz individuell beschrieben mit Dankesworten und guten Wünschen sowie bemalt oder beklebt. Manche Kinder haben auch ein kleines Foto dazugeklebt.
Alle Wimpel habe ich erst mit Klebestift zwischen ein 3m langes Zwirnband geklebt und dann mit der Maschine angenäht.




























Diese Girlande haben die Kinder ihrer Lehrerin beim Klassenfest alle zusammen überreicht. 

 

verlinkt bei Creadienstag

Dienstag, 12. Juli 2016

12 von 12 im Juli `16

Am 12. eines Monats mache ich viele Fotos von meinem Tag und zeige davon 12 im Blog. Das nennt sich "12 von 12". Der Ursprung dieser Aktion liegt dort. Viele Bloggerinnen und Blogger machen dabei mit, eine lange Teilnehmerliste gibt es wie immer bei Caro.


Der kleine Bruder muss um Viertel nach acht als Erster aus dem Haus. Heute sind Gummistiefel angesagt, denn es regnet beinahe den ganzen Tag. Nach der Hitze der letzten Tage tut die Abkühlung richtig gut und wir können das Haus endlich nochmal runterlüften. 
Und das ist unser Blick vom Balkon ( mein 12tel Blick im letzten Jahr):




Nach dem Frühstück fahre ich mit den beiden Töchtern in die Stadt.  Wir liefern das Tochterkind vor ihrer Schule ab, denn sie hat heute erst zur dritten Stunde Unterricht. Ich parke ( noch sind freie Parkplätze zu bekommen) und gehe zum Kieferorthopäden, denn schon wieder hat sich mein Retainer gelöst.




In der Wartezeit lese ich die Neuigkeiten des Tages.



Mit der Großen, die ihre Schule schon beendet hat, gehe ich dann durch die Stadt zur Bank. Wir beantragen Schwedische Kronen für unseren Sommerurlaub. 
Beim Optiker macht die Große ihren Sehtest für den Führerschein, während ich Lesebrillen probiere.



























  
Im der "Konzilstadt" nehmen wir Prospekte mit und fragen nach Stadtführungen speziell zum Konzilsjubiläum.



Wir stöbern im Laden und ich finde zwei nette Teile in meiner Lieblingsfarbe.



























Uns bleibt noch etwas Zeit und wir kehren im Lieblingscafé ein. Wir essen jede ein Brot mit drei leckeren Aufstrichen.



























  
Auf dem Rückweg zum Auto regnet es stärker und wir bekommen trotz Schirm nasse Füße. Als ich dann die Große zu ihrer Schülerband-Probe bringen will, geraten wir in den Stau. Die Stadt erlebt den sommerlichen Verkehrsinfarkt, bedingt durch die vielen Tagestouristen und die zahlreichen Schweizer Nachbarn, die schon Sommerferien haben.



























Ich komme mit ein paar Minuten Verspätung zu Hause an. Der kleine Bruder wartet schon und hat Angst, dass im nassen Schulranzen seine Hefte durchweichen. Vor der Türe finden wir Muster für die neue Markise für unsere Terrasse vor. Die werde ich abends mit dem Liebsten durchschauen.




























Der kleine Bruder isst Brote zu Mittag und schaut die geliebte Sendung mit der Maus dabei. Ich beantworte Emails und Telefonate und lege dann eine Lesepause ein.
Als alle zurück sind, genehmige ich mir mit den Kids die letzten von der Großen gebackenen Oreokeks-Muffins zum Kaffee.



























Dann heißt es aufräumen, durchsaugen und Wächewaschen, denn in den letzten Tagen ist einiges liegengeblieben. Anschließend verteile ich maritime Kissen und Deko in Ess- und Wohnzimmer, darunter auch meine immer noch geschätzten selbstgenähten Kissen.



























Der kleine Bruder schreibt sein Dosendiktat und geht dann noch zur Nachbarfreundin spielen. Das Tochterkind backt einen Limokuchen für den Kuchenverkauf in ihrer Schule.

 
Abends kochen wir uns dann noch etwas Leckeres. Als die beiden Jüngsten im Bett sind, sitze ich gemütlich auf dem Sofa und schreibe diesen Post.

Montag, 11. Juli 2016

Sommerwochenende

War das ein wunderbares sommerliches Wochenende. 

Es begann für uns bereits am Freitag mit einem fröhlichen Klassenfest der Klasse des kleinen Bruders. Das Fest fand im Innenhof des Campingplatzes Klausenhorn statt. Nach den Aufführungen der Kinder mit ihrer Lehrerin gab es leckere Pizza für alle, die vorher von den Kindern belegt worden war und dann auf großen Blechen im Backhaus gebacken wurde.






Am Samstag war unser Hochzeitstag, deshalb wollte ich mit dem Liebsten etwas Nettes unternehmen. 
Die beiden Jüngsten kamen mit und wir radelten immer am See entlang, dann durch den Mainau Wald auf der Graf-Lennard-Bernadotte-Allee durch den Konstanzer Ortsteil Egg bis nach Staad. 

Dort steuerten wir das Alte Fährhaus an und saßen im Freien schön im Schatten. Bei Eis, Kuchen und Eiskaffee genossen wir den Blick auf den Jachthafen und die Autofähren die zwischen Konstanz-Staad und Meersburg pendeln. 







































Am Sonntag, dem heißesten Tag, haben wir einen tollen Ausflug in die Österreichischen Berge unternommen. Davon berichte ich hier noch gesondert.

Donnerstag, 7. Juli 2016

School life is over!

Nach dem Abiball, dem Abistreich und dem letzten Konzert ist die Schulzeit für unsere Große nun endgültig vorbei.

Dabei ist es mir, als habe sie gerade erst begonnen. Ich sehe meine Tochter noch vor mir an ihrem allerersten Schultag im September vor zwölf Jahren, in die Kirchenbank gedrückt, im feinen Kleidchen, den blauen Schulranzen mit den Wolfstatzen auf den Schultern und ihre in der Kita selbstgebastelte Schultüte im Arm. Gespannt und aufgeregt und ein bisschen ängstlich schaut sie aus. 

Auch ich war damals sehr aufgeregt und auch unsicher, ob der Zeitpunkt der Einschulung überhaupt der richtige für sie ist, weil sie klein und zart und eher ruhig und zurückhaltend war.

Sie selbst hatte diesen Tag mit Spannung und auch Ungeduld erwartet, denn Ihre Kindergartenfreude im anderen Bundesland hatten ihre Einschulung längst hinter sich. Da wir gerade erst hergezogen waren, kannte sie in der Schule noch niemanden.

Schulanfang 2004

Aber sie hat einen prima Start hingelegt, dank ihrer Intelligenz und mit der Hilfe ihrer tollen Lehrerinnen und einer prima Klasse.
Ihre Hausaufgaben waren noch vor dem Mittagessen selbstständig und blitzschnell erledigt. Und weil sie in Mathe so schnell war, bekam sie Extrafutter. 
Und seither ist sie immer sehr gerne zur Schule gegangen, die Schule das war ihre Welt.

Der Wechsel zum Gymnasium stand außer Frage und auch dort hat sie ihren Weg gemacht, mit besonderes guten schriftlichen Leistungen geglänzt, drei Fremdsprachen erlernt, den bilingualen Unterricht belegt und nun (mit 1,0) einen grandioses Abi geschafft. 

Wir sind sehr stolz auf unsere Große.

Abitur 2016