Donnerstag, 5. Februar 2015

Umzug der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee

Am vorletzten Sonntag fand hier im Ort ein großer Umzug statt.

Veranstaltet wurde er von der Narrenvereinigung Hegau-Bodensee, einem Verband von Narrenzünften der schwäbisch-alemannischen Fasnet im südöstlichen Baden. 
Fast 60 Zünfte und 5000 Hästräger und Musikanten nahmen am Umzug teil, sie waren angereist von der Schwäbischen Alb, aus dem Hegau und dem Schwarzwald und hier vom Bodensee. 

Für uns war es das erste Mal, seit wir hier am See zu Hause sind, dass wir solch einen Umzug miterlebt haben und deshalb besonders spannend. Zwei Stunden lang dauerte das Spektakel, bei dem wir wirklich sehr eindrucksvolle und ganz unterschiedliche Masken und Kostüme bewundern konnten. Und es herrschte eine richtig tolle Stimmung.

Hier einige viele ausgewählte Bilder:

Ala-Bock Häsgruppe - Dingelsdorf

Freie Blätz Konstanz

Käfersieder - Mühlhausen

Moorschrat - Dettingen

Quaker - Allmannsdorf

Fanfarenzug Kaltbrunn

Trubestenzer Häsgruppe - Duscherle Kaltbrunn
Allensbacher Hansele


Galgenvögel - Alet Allensbach

Rollizunft - Welschingen

Bächlebutzer Hegne


Breame-Hexe - Schlatt unter Krähen

Grundele - Insel Reichenau


Goldkäfer-Besenweiber - Mimmenhausen



Seifensieder-Hexen - Markelfingen

Schimmelreiter - Güttingen

Bosköpfe - Bodmann

Pfaffenmooser - Reichenau-Waldsiedlung

Muckendatscher-Hoorig - Ettenheim


Kuckuck - Litzelstetten

Schneckenbürgler-Burggeister - Zoznegg

 Schneckenbürgler-Burgrätscher - Zoznegg

Wollmatinger Riedhexen - Konstanz


Piraten - Konstanz

Mondfänger vom Untersee - Wangen

Epfelbießer - Weiterdingen

 Trubedrescher - Espasingen



Muhwiesens Stiere - Wahlwies



































Schneckenbürgler - Konstanz

Schneckenbürgler Schneeschreck


Bengelschiesser-Hänsele - Böhringen



Krabbenaze - Offenburg


Katzdorf - Arlen
Münsterhexen - Konstanz
Kamelia-Paradies - Konstanz
Moofänger Nenzingen

Niederburg - Konstanz



Storchenzunft - Steißlingen

Bankholzer Joppenköpfe - Bankholz/Moos



Froschzunft Hoppetenzell
Fidelia Unkenbrenner - Randegg

Sunnelöcherzunft - Mühlingen









 
Verlinkt bei Typisch für Fasching  und Astrids Karnevalsammlung

Mittwoch, 4. Februar 2015

Betroffen

Bücher die sich mit dem Thema Krebs befassen gibt es viele. Verfilmt wurden zum Beispiel "Heute bin ich blond", (läuft ab heute bei Arte) "Beim Leben meiner Schwester",  "Die Frau, die sich traut", "Das Schicksal ist ein mieser Verräter", "Joanna" oder ganz neu "Farewell to Hollywood". 
Es sind tolle Filme, die sehenswert sind und auf ganz unterschiedliche Weise ein Thema angehen, das in der Öffentlichkeit oft verdrängt und unter den Teppich gekehrt wird. 
Ich selbst tue mich mit diesen Filmen immer noch schwer. Ich bin einfach (noch) nicht in der Lage, mir solch einen Film mit einem gewissen Abstand zu betrachten. Ich ziehe sofort Parallelen zu meiner eigenen Geschichte und so wird ganz schnell Verdrängtes wieder hervorgeholt, Ängste sind wieder voll da, besonders die Angst, meine Kinder nicht mehr aufwachsen zu sehen und all das.
Nichtsdestotrotz möchte ich euch diese Filme empfehlen und ans Herz legen.

Meine Perücke in 2012

Dienstag, 3. Februar 2015

Der besoffene Kuchen

Diesen Kuchen habe ich, seit ich Kinder habe, nicht mehr gebacken, weil entweder schwanger oder stillend oder mit kleinen mitessenen Kindern. 
Nun waren der Liebste und ich aber zu einer Party eingeladen und als Beitrag zum Buffet habe ich den "Besoffenen Kuchen" auf dem Blech gebacken und dann in viele kleine Stücke geschnitten, damit er fingerfoodtauglich wurde. Der Kuchen ist sicher auch für die Faschingstage eine leckere Idee.


























Ich habe hier mal das Rezept aufgeschrieben:

Zutaten:

Boden - Rührteig:
4 Eier
150g Zucker
100g Butter
300g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 Pck. Vanillezucker
1 Pr. Salz 

Alle Zutaten gründlich zusammen mixen, auf ein flaches Blech streichen und sofort bei Mittelhitze backen, bis er leicht gebräunt ist. Abkühlen lassen.

Creme:
3/4 l Milch
2 Pck. Vanille-Pudding
6 EL Zucker
1 Pck. Vanillezucker
100g Butter (wer mag nimmt mehr)

Pudding nach Packungsanleitung kochen und noch warm die Butter einrühren, dann auf den Boden streichen.

Alkoholschicht:
1 Pck. Butterkekse (ca.40 Stück)
3 Schnapsgläschen Rum
4 Schnapsgläschen Cognac
Schokoladenglasur

Kekse nacheinander in den Alkohol eintauchen, kurz einziehen lassen und auf die Creme auflegen. Anschließend sofort die Schokoladenglasur darüberstreichen. 

Viel Spaß!



































Montag, 2. Februar 2015

Volle Kanne Leben

Das Tochterkind und der Liebste stehen wie gewöhnlich um 6 Uhr auf. Das Tochterkind frühstückt und nimmt das Geld für den Wintersporttag nächste Woche mit, die neue Monatskarte muss sie noch aufkleben und für die große Pause packt sie ein Vesper ein, mittags wird sie in der Mensa essen. Um 7 Uhr geht sie zu ihrem Bus, der sie in die Stadt zum Gymnasium bringt, die Schule beginnt um 7:45Uhr.  
Die Große hat Fieber und Kopfschmerzen und bleibt zu Hause, was ihr gar nicht passt, denn sie möchte nichts in der Schule versäumen. 
Der kleine Bruder wird um 7:15 Uhr geweckt und der Liebste liest dem kleinen Bruder beim Frühstück vor. Er ist ein bisschen traurig, dann sein Freund wechselt heute mit dem Beginn des zweiten Schulhalbjahres in die zweite Klasse über. Ich werde vom Anruf der Leiterin der Grundschule geweckt, die eine Frage zur Schülerbücherei hat, die ich betreue. 
Als der kleine Bruder um 8:15 Uhr das Haus verlässt, kochen der Liebste und ich uns uns einen Tee und beginnen gemütlich zu frühstücken. 
Aber kaum haben wir damit begonnen, klingelt es, die Gärtner von der Gartenfirma sind da. Wir ziehen uns warm an und besprechen draußen nochmal die Höhen und ein paar andere Sachen, die uns wichtig erscheinen. Dann räumen wir einige Kinderspielsachen und Gerätschaften aus dem Bikeport in den Keller. 
Als wir gerade mit dem Holz beginnen wollen, kommt zufällig der Schornsteinfeger zur Kaminabnahme vorbei. Es ist alles in Ordnung damit, wir dürfen eine Feuerstelle betreiben. Der Liebste geht dann zum Bus, denn er hat Termine. 

Ich räume die Küche auf, höre dabei Deutschlandfunk und nehme ein Paket an. Während des ganzen Tages laufe ich immer wieder in den Keller und wasche mehrere Maschinen Wäsche. Ein Teil kommt in den Trockner, einen Teil hänge ich auf. Dann rufe ich bei einem Arzt an und mache mir einen Termin für eine Ultraschalluntersuchung der Oberbauchorgane aus.


 
Der kleine Bruder trödelt auf dem Heimweg, ich beginne mir schon Sorgen zu machen, als er mit zwanzig Minuten Verspätung eintrudelt. Wir machen uns beide ein Müsli. Ich parke unser Auto um und trage dann durch den Schneematsch einige Körbe Holz (hoffentlich ohne Käfer) in den Hausflur. Die Scheite stapele ich unter die Sitzfensterbank im Wohnzimmer, solange der Platz reicht.

Nun sind die Männer von der Gartenfirma wieder da und beginnen, bei schönstem Sonnenschein, hinterm Haus mit den Arbeiten. Dazu müssen sie über den benachbarten Acker fahren, sie haben eine Erlaubnis dazu beim Landwirt eingeholt. Einer gräbt mit einem kleinen Ketten-Bagger die Grassoden ab und ein Anderer fährt sie mit einer Raupe weg. An der Grenze zum Nachbarn wird eine Schnur gespannt und Schotter wird gegen Mutterboden ausgetauscht. 





Die große Tochter beschwert sich wegen des Lärms, sie kann nicht schlafen. Der kleine Bruder klebt die ganze Zeit am Fenster und ist nicht dazu zu bewegen, seine Hausaufgaben zu machen. Ich schaue auch zu, lese dabei im Internet und schreibe einen Teil dieses Posts. 

 
Ich koche mir einen Kaffee und der kleine Bruder beginnt endlich mit seiner Schreibschriftübung. Dann werden vor dem Haus zwei Ladungen Kies ausgeschüttet. 
Als das Tochterkind um 16:30Uhr nach Hause kommt, schneit es wieder kräftig. Sie erzählt von der Schule und freut sich über ihre gute Heftnote.

Gegen 17:00Uhr verabschieden sich die Gartenbauer. Ich mache mich fertig, bespreche mit den kids ihr Abendprogramm und gehe zum Parkplatz. Das Auto ist bereits eingeschneit und beim Ausparken stoße ich gegen eine Mülltonne, argg. 


Die Straßen sind stark verschneit und extrem rutschig, die Fahrt in die Stadt wird für mich zum Horror. Einmal tanze ich auf der Straße hin und her, zum Glück komme ich wieder zurück auf meine Spur, puh. Meine Nerven liegen blank und ich bin froh, dass an der Uni der Liebste zusteigt und das Steuer übernimmt. Wir schleichen weiter in die Stadt, mit ein paar Minuten Verspätung schaffe ich es noch zu meinem Spineliner-Termin beim Orthopäden. 


Anschließend mache ich eine kleine Besorgung und treffe den Liebsten wieder. Im Lieblingscafé essen wir eine Kleinigkeit und gehen dann ins Töchtergymnasium zu unser Chorprobe, auf dem Programm stehen gerade afrikanische Lieder. 




Bei der Heimfahrt hat es aufgehört zu schneien und die Straßen sind zu Glück geräumt. Der kleine Bruder ist noch wach als wir nach Hause kommen. Ich bringe ihn wieder in sein Bett, dann schreibe ich diesen Post fertig, während der Liebste noch einen Film anschaut.

Sonntag, 1. Februar 2015

Unser Wochenende

Nach dem erlebnisreichen und eher anstrengenden letzten Wochenende, haben wir unser Wochenende diesesmal ganz entspannt verbracht. 
Am Samstag waren wir einkaufen, haben gespielt und gelesen. Und wir haben Schneckenmuscheln am Lieblingsstrand gesammelt, der winterbedingte Niedrigwasserstand macht es möglich.
Und am Abend waren wir Indisch Essen nur mit der Großen, die am Freitag bereits ihr tolles Zeugnis bekommen hat. Das zählt ein Viertel für die Abiturnote. Die beiden Jüngeren haben es sich zu Hause bei Pizza und Film gemütlich gemacht
In der Nacht zum Sonntag hatte es geschneit, im Laufe des Vormittags ist der Schnee (wie schon in den Tagen davor) gleich wieder weggetaut. Zum späten Frühstück, das eigentlich eher ein Brunch war, hat das Tochterkind uns mit frischgebackenen Scones überrascht, hmmm lecker!
Die beiden Jüngsten haben dann bei den Nachbarkindern gespielt und ich habe genäht. Dann haben wir gemütlich vor dem Feuer gesessen, gelesen und den Schneeflöckchen vor dem Fenster zugeschaut, zum Nachmittagskaffee haben wir uns Bratäpfel im Backfach gemacht. Die große Tochter ist mit der Freundin ins Kino gegangen, wir anderen haben nun endlich den Weihnachtsbaum abgeschmückt.
Abends hat der Liebste lecker gekocht und nachdem die Kinder endlich im Bett waren, haben wir den Kölner Tatort angeschaut. 



































































































Hallo Februar!

Im Februar möchte ich

unseren Bikeport leerräumen 
bei den Erdarbeiten für unser neues Gärtchen zusehen
beim Jazzgipfel den Auftritt der Schulband unserer Großen erleben
die Kinder und mich nochmal zum Fasching verkleiden
mir die Darbietungen der Erstklässler bei der Schulbefreiung anschauen
in den Winterferien etwas Besonderes mit den Kindern unternehmen
beim Fastenfunken dabei sein
den kleinen Bruder zu seinem ersten Kinobesuch begleiten
in die Berge fahren
die Grüne Kiste bestellen
meine Augen untersuchen lassen 
wieder häufiger unser Brot selber backen 

 
  Ich wünsche euch einen schönen Februar!