Donnerstag, 9. Juni 2016

Urlaub an der Riviera dei Fiori 3

Nach unserem Besuch des Ozeanographischen Museums spazieren wir am späten Nachmittag durch die Altstadt von Monacco-Ville zum Fürstenpalast. Zum Fotomachen steht die Sonne leider schlecht. Uns fallen bewaffnete Wachen vor dem Eingang zum Palast auf und auch an anderen Stellen rings um den Platz auf. Wir sind schon ziemlich müde und als das Tochterkind sich kurz einfach an den Rand des großen Platzes auf den Boden setzt, kommt sofort ein Wächter und fordert sie auf, aufzustehen.
 






Zu gerne hätte ich den Palast von innen besichtigt, aber das schaffen wir nicht mehr. Stattdessen steigen wir durch altes Gemäuer den steilen Hang hinunter. Unten suchen wir uns aufs Geradewohl einen Weg durch die Gassen von Monte Carlo. 
 
Was wir vorher nicht wussten: Die Stadt bereitet sich vor auf den Großen Preis von Monaco, der hier am Wochenende stattfinden wird. Wir bahnen uns also einen Weg zwischen Straßenabsprerrungen hindurch und sehen überall aufgebaute Zuschauertribünen.







































Der Liebste möchte gerne das Casino von Monte Carlo sehen, deshalb überqueren wir mehrere der kurvigen Straßen, auf der das Rennen stattfinden wird, umgehen Absperrungen und stehen schließlich vor dem weltberühmten Casino. Viele Menschen stehen dort herum und warten, sie scheinen wohl darauf zu hoffen, eine Berühmtheit vorfahren zu sehen.































Da wir alle einen Riesenhunger haben, die Restaurants dort aber recht teuer sind, essen wir schließlich, zur Freude der Kids, in einenm Fastfoodrestaurant mit Meerblick.
 
Dann laufen wir den Weg zurück, den wir gekommem sind, vorbei an einer endlosen Zahl an Lastern und Übertragungswagen, steigen aber am Ende des Hafens gleich auf zum Parkhaus am Ozeanographischen Museum.
Auf der Rückfahrt können wir kurz vor der Ferienwohnung, in der Ferne im Abendrot die Monegassischen Berge mit dem "Tete de Chien" ausmachen. Ein schöner Abschluss des Tages. 



































Dienstag, 7. Juni 2016

Urlaub an der Riviera dei Fiori 2

Am Morgen ist es noch ziemlich windig und das Meer trägt weiße Schaumkronen. Deshalb entschließen wir uns nach dem Frühstück für eine Stadtbesichtigung.



Wir schraubten uns mit dem Auto den Berg hinauf zur Autobahn, fahren über die französische Grenze und sind nach kurzer Fahrt schon oberhalb von Monaco

Wir fahren den Berg herunter und dann durch die engen kurvigen Straßen von Monte Carlo. Im Parkhaus des Ozeanographischen Museums finden wir im untersten Geschoss noch einen freien Platz.



Das Ozeanographische Museum und Institut für Meereskunde und wurde 1899 errichtet und befindet sich an einem ins Meer reichenden Felshang in Monaco-Ville. Der "Meerestempel" gilt als eines der Meisterstücke der monegassischen Identität und bildet eine der lebenswichtigen Attraktionen des Fürstentums und trägt sowohl auf wissenschaftlicher, als auch auf wirtschaftlicher Ebene zu seinem Glanz bei.

Von der Verzierung der Fassaden bis hin zu der der Hallen, erinnert alles im Museum an die Unterwasserwelt. Wir sind beeindruckt und nehmen uns richtig viel Zeit, um alle Aquarien anzuschauen. Besonders interessieren wir uns für die Fauna des Mittelmeeres. Für den kleinen Bruder ist es das absolute Highlight, im Haifischbecken kleine Haie anfassen zu können.











































Auf der "Schildkröteninsel" auf der Panoramaterrasse legen wir eine Pause ein und lassen den Blick über den mondänen und extrem dicht besiedelten Staat bis hin zum den felsigen Berghängen schweifen.
 







Anschließend schauen wir uns die meereskundliche Ausstellung an. Fürst Albert I. hatte von seinen Expeditionen diverse meereskundliche Objekte als Erinnerungs- und Forschungsstücke nach Monaco gebracht, die in einem eleganten Ambiente bewundert werden können. Außerdem ist dort zeitgenössischen Kunst ausgestellt.















Fortsetzung folgt