Freitag, 9. Dezember 2016

Ein Donnerstag im Advent

Als die Kinder aus dem Haus sind, frühstücke ich mit dem Liebsten ganz in Ruhe, dann fährt der Liebste an die Uni und ich laufe zur Grundschule. Über Lautsprecher mache ich im Rektorat eine Ansage, und als ich in die Schulbücherei ankomme, warten da schon ein paar Kinder. 
Bei der Ausleihe und dem anschließenden Zurücksortieren von zurückgebrachten Büchern habe ich drei kleine Helfer, die ganz happy sind, dass sie die entsprechenden Karteikarten heraussuchen und mit dem Rückgabedatum bestempeln dürfen. Zu süß, diese Erstklässler!
Ich laufe nach Hause und komme gerade richtig, um die Post in Empfang zu nehmen. Es sind auch Weihnachtsgeschenke dabei, Bücher, die ich portofrei bei Osiander bestellt habe und mir gleich weihnachtlich habe einpacken lassen. Das ist superpraktisch und das Geschenkpapier trifft meist meinen Geschmack.
Jetzt bleiben mir knapp zwei Stunden, bis ich wieder los muss.
Wegen meinen ehrenamtlichen Jobs schreibe ich dann einige Mails und telefoniere. Anschließend räume ich die Küche auf und werfe die Waschmaschine an. Juchu, die Sonne hat es durch den Hochnebel geschafft und ich kann endlich mal ein Foto von meinem neuen 32-zackigen Stern machen.





Zu Mittag esse ich zwei Käsebrote und gehe dann wieder zur Schule. Ich helfe heute im Hort aus und unterstütze zuerst bei der Mittagessensausgabe. Es dauert eine ganze Weile, bis alle Kinder aus den Klassen eintrudeln. Der kleine Bruder mag dort nicht mitessen und geht lieber nach Hause, denn seine große Schwester ist da.
Nach dem Essen darf ich mit den Erstklässlern in ein Klassenzimmer gehen und die Hausaufgaben betreuen. Das habe ich jetzt schon ein paar Mal gemacht und es macht mir richtig Spaß. 
Anschließend gehe ich mit ein paar Kindern raus auf den Schulhof, einige spielen Fußball, andere sind an den Spielgeräten. Es ist eisig und ich bin sehr froh, meine Daunenjacke anzuhaben. Seit der Chemo trage ich auch sehr gerne eine Mütze, vorher mochte ich das nicht. 
Um kurz nach drei Uhr gehe ich nach Hause. Der kleine Bruder möchte draußen spielen und ich mache ein Päuschen. Dann trinke ich einen Kaffee und hänge die Wäsche auf. Ich rufe den kleinen Bruder herein und diktiere ihm einen Übungstext für das morgige Diktat. Der Liebste kommt heim und kopiert mir meine Chornoten neu. Er zieht sich um und fährt dann mit dem Auto zum Einsingen in die Stadt.
Ich esse mit den beiden Kleinen zu Abend und mache mich dann auch fertig und gehe zum Bus. Ich fahre direkt in die Stadt zum Konzert und treffe im Bus zufällig eine Bekannte, die das gleiche Ziel hat. In der Innenstadt ist ein großer Stau, deshalb steigen wir früher aus und gehen zu Fuß zur Kirche. Dort treffe ich den Liebsten, der gerade erst angekommen ist, weil er die ganze Zeit im Stau stand. 
Es ist das gleiche Konzert wieder gestern, aber mit anderen Singeklassen. Mit gefällt es aber deutlich beser. Und unser Chorauftritt klappt auch besser, schließlich habe ich heute die richtigen Noten :-) und stehe neben meiner Lieblingsnachbarin. 
Nach dem Konzert treffen wir uns noch im Stephanskeller zum "Aftershow- Hock".











































Kommentare:

  1. Liebe Gina,
    SO ein toller Stern. Richtig prächtig sieht er aus <3
    WAS??? ist das bitte im Baum auf dem vorletzten Foto?
    Einen schönen Abend &
    Claudiagruß

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