Mittwoch, 5. Oktober 2016

Auf alten Wegen

Mit unseren Kindern haben wir am langen Wochenende unseren früheren Wohnort Kaiserslautern besucht. Die beiden Großen hatten sich gewünscht, nochmal dorthin zurückzukehren. 

Dabei sind wir auf alt vertrauten Pfaden und Wegen gegangen.
So haben wir die vielen Treppen auf dem früheren Kindergartenweg unserer Großen abgelaufen, auf denen sie damals zu ihrem Opa meinte: "Die Stufen kannst du nicht zählen. Die kann niemand zählen, nur mein Papa" :-)
Wir sind die Straße, in der wir damals gewohnt hatten, entlanggelaufen und haben unser altes Wohnhaus, (leider nur) von außen angeschaut. 
Das alles war nach zwölf Jahren schon ganz schön fremd und doch plötzlich wieder vertraut, dort auf den Straßen entlang zu fahren, durch das Wohngebiet mit den alten Häusern zu gehen, den Spielplatz zu sehen, wo unsere kleinen Stöpsel ihre ersten Erfahrungen mit dem Rutschen, Klettern und gleichaltrigen Krabbelkindern machten. 

Dabei wurden so viele Erinnerungen wach an vergangene Zeiten, als unsere Kinder noch klein waren, die Nächte kurz waren, die Tage anders abliefen, Kinderwagen und Dreirad im Hausflur standen, wir alle Spielplätze in der Gegend kannten und täglich Spaziergänge durch raschelndes Laub im nahen Wald anstanden.  

Nachher, und weil die Autobahnen sowieso verstopft waren, sind wir noch auf bekannten Straßen und Sträßchen durch den Pfälzer Wald gefahren und haben auch dort Erinnerungsorte vom Liebsten und mir angesteuert, die noch viel weiter zurückliegen: Den Kindergarten, in dem ich vor mehr als zwanzig Jahren meine erste Arbeitsstelle hatte und das alte Pfarrhaus, in dem meine erste eigene Wohnung war.

































 

1 Kommentar:

  1. Liebe Gina,
    wir fahren auch immer wieder in die alte Heimat - und gehen bekannte Wege und Pfade. Ich finde es schön, dass man doch irgendwie einen Bezug zu dorthin hält. Toll, dass deine großen Töchter auch mitmachen!

    Ganz liebe Grüße aus dem kleinen Haus am See (o:

    P.S: Lese immer mit, komme aber nicht zum Kommentieren. Dabei sprichst du mir so oft aus der Seele!

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