Sonntag, 24. Januar 2016

Winternacht

Verschneit liegt rings die ganze Welt,
Ich hab' nichts, was mich freuet,
Verlassen steht der Baum im Feld,
Hat längst sein Laub verstreuet.

   

Der Wind nur geht bei stiller Nacht
Und rüttelt an dem Baume,
Da rührt er seine Wipfel sacht
Und redet wie im Traume.

  

Er träumt von künft'ger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen,
Wo er im neuen Blütenkleid
Zu Gottes Lob wird rauschen.

   
Text: von Eichendorff
Musik: Volksweise








In Erinnerung an das Winterkonzert mit unserem Chor

verlinkt bei Lottas Winterbäumen

Kommentare:

  1. Ein schönes, wenn auch trauriges Gedicht. Ich denke, dass der Baum auch den Winter genießt, weil er da Zeit zum Erholen und Kraft Sammeln hat - für den nächsten Frühling :-)
    Eine sehr schönes Foto und etwas, das ich noch nicht wusste: nämlich, dass der Bodensee wohl eine Weinbaugegend ist.
    Alles Liebe Babsy

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    1. Am Bodensee wird auch Wein angebaut, hier auf dem Foto sieht man aber Apfelplantagen :-)

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  2. .........das Gedicht kenne ich noch aus der Schule, lang, lang ist es her. Dein Winterbäume-Fotografie gefällt mir sehr gut, auch wenn ich zuerst gedacht habe im Hintergrund sind Weinreben.
    Liebe Seezwerggrüße

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