Dienstag, 19. Januar 2016

Ein Montag im Januar

Beim Aufstehen ist es draußen -11°C und ich entdecke Eisblumen an den Balkontüren. Ich stehe am Fenster und bewundere diese Kunstwerke der Natur. 



Nach dem Frühstück muss ich auch schon gleich los. Auf dem Weg zur Schule ist es sehr glatt auf der Straße und ich lege mich einmal fast hin. Um 9Uhr habe ich ein Gespräch als Elternvertreterin mit der Schulleiterin.
Um kurz nach 10 gehe ich gleich weiter zu meinem Hausarzt. Ich warte eine Stunde, während der ich im Jahrbuch für LehrerInnen über das Schul-und Dienstrecht lese, das mir die Schulleiterin ausgeliehen hat. Dann wird es mir zu dumm und ich frage, wann ich drankomme. Ich kann dann gleich ins Sprechzimmer und der Arzt erscheint auch sofort. Anschließend wird Blut abgenommen zur Bestimmung von zwei Blutwerten, für ein MRT, das ich diese Woche machen lassen soll.
Ich bin gerade zehn Minuten Zuhause, dann muss ich zur Physiotherapie fahren. Der Liebste hat mit das Auto freigekratzt und die Sonne tut ein Übriges:-)

Als ich zurück bin, koche ich ein Nudelgericht und warte auf den kleinen Bruder. Er kommt nicht, ich werde unruhig und ziehe mir wieder alle Winterklamotten an. Als ich auf die Straße trete, sehe ich ihn um die Ecke biegen. Der Papier-Mülleimer in der Schule war zugefroren, erklärt er seine Verspätung.

Wir essen und ich lese ihm das Kinderbuch Olles Reise zu König Winter vor.
Wir beobachten viele Amseln im Garten, die Beeren von unserem Feuerdorn naschen. Zeitweise sitzen gleichzeitig fünf Amseln in dem kleinen Strauch. Am Abend hängt keine einzige Beere mehr daran.

Der kleine Bruder geht zum Schlittenfahren. Ich schreibe meinen Post über unser Wochenende fertig und drehe eine kurze Internetrunde. Ich lese ein paar Seiten in meinem Buch, dann räume ich die Küche auf. 
Als das Tochterkind um 16:30 heimkehrt, trinke ich meinen Kaffee und wir unterhalten uns bei Keksen. Der kleine Bruder macht dann Hausaufgaben, der Liebste kommt heim und wenig später die Große. Sie freut sich über 15 Punkte in ihrer Englischleistungskurs-Arbeit und wir freuen uns mit ihr. Nach der Bepunktung in der gymnasialen Oberstufe von 0 bis 15 entspricht das der Schulnote 1+ und wird selten vergeben. Wir essen Pizza und Salat und erzählen uns von unserem Tag.
Dann machen sich der Liebste und ich uns fertig, um zu unserem Chor zu fahren. Die Frontscheibe ist innen eingefroren und lässt sich nur mühsam freikratzen. Vor der Schule finden wir eine Parklücke, passen aber nur sehr knapp hinein. Die Chorleiterin stellt uns ein paar neue Lieder vor und wir singen sie ein bisschen durch.

Um 9Uhr ist die Chorprobe zuende und wir fahren ins große Einkaufscenter und erledigen unseren wöchentlichen Großeinkauf. Frisches wird uns immer mittwochs in unserer Grünen Kiste direkt ins Haus geliefert. Um kurz vor 10 sind wir fertig, an der Kasse fragt die Kassiererin wegen der Menge, ob wir einen Ausfuhrschein für die Schweiz benötigen:-)


Weil die Tankuhr blinkt, fahren wir noch bei der Tankstelle vorbei. Zuhause verräumen wir die Einkäufe, dann macht der Liebste noch ein paar Überweisungen und wir schauen die Nachrichten des Tages an.

 

 
Eisblumen verlinkt beim Makromontag  

Kommentare:

  1. Liebe Gina ,
    alles ein Tag ? Oh man sehr lang seid ihr da am Gange .
    Aber gut genutzt finde ich ja . Und auch mal ne Seite im
    Buch gelesen . Super , da sollte ich mir mal im Familienmanagement
    was abschauen :-) .
    Oh das Eisblumenfoto ist schön.
    Liebe Grüße von JANI

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  2. Um 9 Uhr (also 21 Uhr) ist die Probe zu Ende und dann geht ihr noch einkaufen, tanken, Überweisungen schreiben? Und guckt Euch dann noch die Nachrichten an? Respekt!

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