Mittwoch, 30. September 2015

Mein 12tel Blick im September

Als wir Mitte des Monats aus dem Urlaub nach Hause kamen, war die Gerste endlich abgemäht und der Acker umgepflückt. Der Mais auf dem hinteren Feld sah gelb aus und die ersten Blätter an Sträuchern und Bäumen begannen sich zu färben. 


Und als Serie:



Alle September-Blicke sammelt Tabea, dir Ideengeberin dieser Aktion, dort!

Dienstag, 29. September 2015

Mon(d)tag

Unser Wecker geht um 4:44 Uhr. Der Liebste steht gleich auf und schaut nach dem Blutmond. Er ruft mich und wir stehen staunend bei 8 °C auf dem Balkon und beobachten den extrem dunklen roten Mond und all die Sterne, die jetzt plötzlich wieder sehr hell leuchten.


Wir haben den Auftrag, die Kinder zu wecken, aber das Tochterkind will dann doch lieber noch eine Stunde weiterschlafen und der kleine Bruder ist einfach nicht wach zu bekommen. Nur die große Tochter kommt kurz gucken. 
Der Liebste macht Aufnahmen auf dem Stativ. Ich bekomme richtig Hunger und mache mir ein Käsebrot. Wir lassen die Rollläden im Wohnzimmer hoch, sitzen auf dem Sofa und schauen zu wie der Mond langsam wieder aus dem Erdschatten heraustritt.


Der Liebste bleibt wach und weckt um 6Uhr dann die Töchter für die Schule. Ich darf mich nochmal hinlegen, bis ich um kurz nach Acht von einem Presslufthammer geweckt werde. Heute beginnt die Fertigstellung unserer kleinen Straße.
Der Liebste hat Karotten vom Dachgarten gezogen, die die Kinder zum Verspern in die Schule mitnehmen. Der kleine Bruder wird gerade von der Nachbarfreundin abgeholt. Die Beiden halten sich die Ohren zu und flitzen an dem Presslufthammer vorbei. 

Ich mache mich gemütlich fertig und frühstücke am Kamin mit dem Liebsten, der sich dann an die Uni verabschiedet. Ich räume auf, mache Überweisungen und bastele an meiner Herbstdeko.
Das andauernde Lärm vor dem Haus nervt, ich flüchte in den Keller kümmere mich um die Wäsche und nehme wärmere Jacken für uns mit nach oben.
Als die Männer um 12:30 Mittagspause machen, gehe ich die Parkscheibe weiterdrehen, denn das Auto kann, wegen der Bauarbeiten, in den nächsten beiden Wochen nicht auf unserem Stellplatz abgestellt werden. 
Ich binde meine Rosen am Fallrohr fest und bohre Haken in die Holzfassade für die Clematis. Ich schneide an der Straße ein paar Röschenzweige ab, bevor sie von den Arbeitern abgeknickt werden. 
Ich gieße gerade die Blumen in den Töpfen, da sind die Arbeiter schon wieder da und ich flüchte vor dem Lärm ins Haus.



Der kleine Bruder kommt um Viertel nach eins mit Walnüssen beladen von der Schule und klingelt Sturm, weil es draußen so laut ist. Während der kleine Bruder auf der Spüle sitzt und durchs Küchenfenster die Fräsmachine beobachtet, koche ihm seine Eiernudeln und esse dann selbst ein Stück Pizza vom Vortag. 



Die Post bringt den erwarteten Kastanienbohrer und der kleine Bruder ist nicht mehr zu halten, er bastelt einen Igel. 
Ich hänge die Wäsche in den Wind, sie wird ganz schön durchgepustet. Der kleine Bruder fäuft immer wieder zur Türe um zuzuschauen, was gerade vor dem Haus gemacht wird. Irgendwann beginnt er endlich mit seinen Hausaufgaben und ich mache mir einen Kaffee und esse ein letztes Stück Apple-Pie vom Sonntag.



Das Tochterkind und der Liebste kommen nach Hause. Wir stehen an der Haustüre und schauen dabei zu, wie der Bagger große Betonstücke aus der Straße herausbricht, über unseren Vorgarten balanciert und auf einen Lastwagen wirft. Zum Glück geht alles dabei gut.


Der Liebste und ich machen eine lange Einkaufsliste und besprechen mit den Kindern ihr Programm für den Abend. Die Große ist noch nicht zurück, als wir um kurz vor 6 mit unseren Einkaufskörben über die aufgebaggerte Straße zum Parkplatz gehen. Die Bauarbeiter stellen gerade Absperrungen auf. 

In der Stadt machen wir ein paar kleine Besorgungen und essen dann ein warmes Brot im Pano


Dann gehen wir zu unserem Chor. Dort werden Winterlieder geübt für ein Konzert im Dezember. In Anschluss daran singen wir der Chorleiterin ein Geburtstagsständchen, sie hat Sekt und Schokolade mitgebracht und wir unterhalten uns nett. Deshalb schaffen wir dann aber unseren spätabendlichen Großeinkauf nicht mehr.
Gegen 10 verabschieden wir uns und fahren nach Hause. Wir schauen uns den neuen Granit-Zweizeiler vor den Häusern weiter vorne in der Straße an. Ich bin zu müde, um diesen Post fertigzuschreiben und so informiere ich mich mit dem Liebsten im Internet nur noch über die Pressekonferenz der NASA. Demnach wurde flüssiges Wasser auf dem Mars entdeckt.  

Sonntag, 27. September 2015

Sonntagsspaziergang rund um den Hohentwiel

Heute, waren wir im Hegau und sind auf dem Vulkanberg Hohentwiel gewandert. Auf dem 666 m hohen Hohentwiel befindet sich eine der größten und besterhaltenen Festungsruinen Deutschlands.

Als Ausgangspunkt wählten wir den Parkplatz am Info-Center bei der Domäne auf der Nordostseite des Hohentwiels.

Erst folgen wir dem Hohentwieler Weg, der Ausblicke in den Hegau und zum Staufen, einem weiteren Vulkanberg, ermöglicht. 
Immer die Festung des Hohentwiel im Blick ging es dann auf dem Vulkanweg weiter. Wir entdeckten Kletten und bewarfen uns damit, der kleine Bruder hatte bisher noch keine gesehen und war fasziniert davon. Entlang des Weges informierten wir uns an Hinweistafeln über die Geologie, Fauna und Flora des Berges vulkanischen Ursprungs. Klar, das der kleine Bruder sich eine Vulkanstein mitnehmen musste.
Wir wanderten an Rebhängen, den höchstgelegenen Deutschlands, entlang und konnten über die Stadt Singen bis hin zum Bodensee schauen. 
So umrundeten wir den Hohentwiel und nach einem letzten Blick auf die Festung gelangten wir durch einen Bannwald zu unserem Ausgangspunkt zurück. 

Demnächt möchten wir mal die Festung besichtigen.



































































Kommt gut in die neue Woche!


verlinkt bei Makromontag

Samstag, 26. September 2015

Heimathimmel

Heute hatten wir hier einen Himmel ganz nach meinen Geschmack, der See vom Wind aufgewühlt und darüber Wolken, die aussahen wie gemalt. 



























verlinkt bei Katjas Himmelssammlung

Freitag, 25. September 2015

"Mama, hinter`m Haus steht ein Kamel!"

Nun, nicht direkt hinter unserem Haus, aber ganz in der Nähe am Ortsrand, hat ein kleiner Zirkus seine Zelte aufgeschlagen. 
Was eine Aufregung für die Kinder unserer Straße.
Die Tiere, ein Trampeltier und ein Stier, Lamas, Ponys und Ziegen grasen auf der Wiese und werden von den größeren Kindern mit Birnen gefüttert. Der kleine Bruder und seine Freunde schauen zu, halten aber aus Respekt vor den Lamas Abstand.
Am Wochenende darf der kleinen Bruder zum ersten Mal Zirkusluft schnuppern!


Blick von unserem Balkon





Ich wünsche euch ein schönes Wochenende!



Donnerstag, 24. September 2015

Herbstliche Wanddeko

Ich mag es, wenn die Farbgebung der Deko im Wohnzimmer die Jahreszeiten wiederspiegelt.
Bei Junique habe ich nun für die Herbstzeit drei Bilder mit herbstlichen Motiven in warmen kräftigen Farben bestellt. Besonders die Leinwanddrucke finde ich super schön.
Auf unseren Bilderleisten über dem Sofa und am Esstisch kann es nun, in Kombination mit selbstgemalten Bildern und Fotos, schön bunt werden.
Hallo Herbst!







Mittwoch, 23. September 2015

Urlaub in Hamburg - Tag 2

An unseren zweiten Tag in Hamburg haben wir den Michel, angeschaut und sind auf den Turm gestiegen. Unterwegs legten wir eine Verschnaufpause bei den Glocken und beim Uhrwerk-Modell ein, für das sich der Liebste und der kleine Bruder sehr interessierten. Oben auf der großen Aussichtsterrasse konnten wir den Blick schweifen lassen über die Stadt und die Elbe. Der kleine Bruder prägte sich seine erste Gedächtnismedaille. 













Der Liebste ging dann mit den Kindern ein Eis essen, so dass ich mich in Ruhe bei Ahoi-Marie umschauen konnte.
Ahoi Marie, das Hanseatische Design Kontor, bietet neben T-Shirts, Schifferporzellan, Wohnaccessoires und Notizblöcke auf Seekarten an.
Die maritimen, handgefertigten Geschenkideen, besonders das Porzellan im unverwechselbaren blau-weiß Look, gefallen mir super gut. Klar musste ich uns ein paar Hamburg-Erinnerungsstücke mitnehmen:-)






Mit unseren Kinderreiseführern machen wir anschließend nochmals eine Rundgang durch die Speicherstadt, suchten Drehorte der "Pfefferkörner" und begeisterten uns für das Wasserschloss.  









Beim Italiener um die Ecke stärkten wir uns dann alle, denn für den Abend hatten wir etwas Großartiges geplant. Ich hatte uns im Vorfeld Karten für "Große Pötte, kleine Züge", eine abendliche Hafenrundfahrt mit anschließendem nächtlichen Besuch des Miniatur Wunderlandes gebucht.
Mein Timing dafür war perfekt, denn das Wetter spielte mit und die gerade untergehende Sonne tauchte alles in warme Farben. Bei dieser einstündigen Barkassenfahrt erfuhren wir einiges über Hamburg und seinen Hafen und genossen die zauberhafte Abendstimmung. Ganz unerwartet und fast magisch ging dann auch noch der Vollmond über dem Hafen auf.





















Schwer beeindruckt kehrten wir zur blauen Stunde zurück in die Speicherstadt. Wir gingen die paar Schritte zur Miniaturwunderwelt und tauchten ein in die Welt der Miniaturlandschaften.


Da die Fotos von unseren nächtlichen Besuch in der Miniatur Wunderwelt, diesen Post sprengen würden, berichte ich davon demnächst.

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